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Gemeinsam Lernen – Inklusive Bildung wirksam gestalten

Was braucht eine inklusive Schule, damit alle Kinder, auch Kinder mit geistiger Behinderung, Autismus, Aufmerksamkeitsstörungen, Wahrnehmungsstörung, ect. ihr Potenzial gleichberechtigt entfalten können?

1. Individuelle Förderung und Differenzierung

  • Angepasste Lernziele: Nicht alle Kinder arbeiten am selben Ziel. Der Unterricht wird individuell angepasst (z. B. durch Förderpläne).
  • Mehrkanalige Vermittlung: Inhalte werden visuell, auditiv und handelnd vermittelt.
  • Kleinschrittiges Lernen: Inhalte werden in kleinen, überschaubaren Einheiten angeboten.

2. Flexible Unterrichtsgestaltung

  • Rituale und Struktur: Klar strukturierter Unterricht mit festen Abläufen hilft bei Aufmerksamkeitsproblemen.
  • Pausen und Bewegungsangebote: Regelmäßige kurze Pausen und Bewegungsphasen fördern Konzentration.
  • Verstärkersysteme: Positive Verstärkung für konzentriertes Arbeiten und soziales Verhalten.

3. Personelle Unterstützung

  • Sonderpädagog*innen und Schulassistenzen: Unterstützung bei der Planung, Durchführung und Reflexion des Unterrichts.
  • Team-Teaching: Gemeinsamer Unterricht von Regel- und Sonderpädagog*innen.

4. Barrierefreie Materialien und Umgebung

  • Einfaches, klares Material: Vereinfachte Sprache, Piktogramme, visuelle Stundenpläne.
  • Reduzierte Reize: Ruhige Arbeitsplätze, möglichst wenig Ablenkung (z. B. durch Raumgestaltung).

5. Förderung von Sozialkompetenz und Teilhabe

  • Kooperative Lernformen: Kinder arbeiten gemeinsam, jeder übernimmt eine Aufgabe.
  • Bewusste Förderung sozialer Integration: z. B. durch Patenschaften oder gemeinsame Projekte.

6. Schulische Haltung und Kultur

  • Fehlerfreundliche Lernkultur: Jedes Kind darf auf seine Weise lernen.
  • Wertschätzung von Vielfalt: Unterschiede werden als Ressource und nicht als Defizit gesehen.
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